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Veedelstour durch das Schanzenviertel (Mülheim)

Details

Datum:
2. April
Zeit:
14:00 bis 16:00
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Strukturwandel erlaufen – Veedelstour durch das Mülheimer Schanzenviertel am 2. April, 14 Uhr.

Anfang des 18. Jahrhunderts hatten viele erfolgreiche protestantische Kölner Kaufleute sprichwörtlich „die Nase voll“ von immer neuen Einschränkungen durch die katholisch dominierte Kölner Ratspolitik – und zogen über den Rhein nach Mülheim, darunter auch Christoph Andreae, der bereits 1750 einige hundert Menschen in der Tuch- und Seidenproduktion beschäftigte. Eine für damalige Verhältnisse extrem hohe Zahl. Etwas mehr als 100 Jahre später, Mülheim hatte sich längst als wohlhabende Stadt mit hohem Industrieanteil etabliert, ging es dann Schlag auf Schlag: 1867 verlagerte Nikolaus August Otto, der Erfinder des Ottomotors, seine gemeinsam mit Eugen Langen später so genannte Gasmotorenfabrik an die Deutz-Mülheimer Strasse, auf Mülheimer Stadtgebiet, 1874 gründete Franz Carl Guilleaume das Carlswerk, in dem 1904 das erste transatlantische Telefonkabel, das Europa mit Nordamerika verband, produziert wurde. Beide Industriestandorte sind heute Geschichte – und zugleich starke Symbole für den Strukturwandel in Mülheim. Denn da, wo früher Kabel gewickelt wurden, wird heute Fernsehen produziert, sendet Radio Köln,  haben sich Start ups angesiedelt, hat das Schauspiel Köln mit dem Depot eine Spielstätte. Begonnen hatte die neue Entwicklung mit der Eröffnung des E-Werks rund um den Investor Bernd Odenthal. Wir machen uns gemeinsam mit dem ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans, Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs und Bernd Odenthal auf den Weg, diesen Strukturwandel im Schanzenviertel zu erkunden.

Treffpunkt: Vorplatz I/D Cologne, Schanzenstraße 

Es gelten die aktuellen Corona-Bedingungen. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Anmeldungen unter: carolinkirsch.muelheim@nullgmail.com oder Anrufbeantworter Köln 6001240.